Gewiss ist Ihnen die Klettenwurzel bereits in Ihrer Kindheit begegnet. In Form kleiner Borsten, die gern an der Kleidung oder auch im Fell von Tieren haften. Besonders unangenehm sind Erfahrungen, in denen sich die Kletten in den Haaren festsetzen – damit einher geht eine äußerst langwierige Entfernung. In der Volksheilkunde jedoch wird die Pflanze, besonders die Wurzel der Klette, gern als alternatives Heilmittel eingesetzt, denn sie enthalten eine kostbare Sammlung von biologisch aktiven Stoffen: bis 75% Fructooligosaccharide (ca. 27-45% Inulin), ätherische Öle, Polyazethylene, Bitterstoffe, Polyphenol, Sitosterin.

Somit ist Burdock reich an wichtigen Spurenelementen, die den Körper optimal unterstützen.

Inhaltsstoffe

Zusammensetzung (in einer Kapsel):
Wurzel der großen Klette (Arctium m.) – 420 mg
Verpackung 100 Kapseln

Burdock (100 Kapseln): Natürliche Hilfe zur Reinigung des Organismus

geprüfte Gesamtbewertungen (5 Kundenbewertungen)

20,23 

Bereits 333 Produkte verkauft

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Burdock (100 Kapseln): Natürliche Hilfe zur Reinigung des Organismus

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Anwendung
2 Kapseln 3 Mal täglich mit einem Glas Wasser.
Dauer der Anwendung: 1 – 1,5 Monate.

Gegenanzeigen
Individuelle Überempfindlichkeit.

Burdock: Die natürliche Kraft der Klettenwurzel

Burdock ist ein natürliches Produkt, welches durch die Kraft der Kletterwurzel besticht. Kletterwurzel stimuliert die Sekretion der Verdauungssäfte, wodurch eine Verbesserung der Verdauung gewährleistet ist. Ferner wirkt sie jedoch nicht nur auf die Aktivitäten und den Zustand des Magen-Darm-Kanals aus, sondern hilft ebenfalls beim Entschlacken und kann bei erhöhter Belastung der Leber zielführend sein. Es findet eine Reinigung des Organismus statt und somit wird die Funktion der Leber entlastet, u.a. auch, weil diese vor toxischen Substanzen geschützt wird. Ferner wird der Wasser-Salz-Stoffwechsel reguliert, womit die Klettenwurzel ein breites Wirkungsspektrum besitzt.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Burdock bei einer Reihe von Beschwerden und Problemen eingesetzt werden kann:

  • Atemwegsbeschwerden,
  • Abszessen,
  • Gelenkbeschwerden, durch Entfernung der Salze aus den Gelenken,
  • Problemen im Harnabscheidungsproblem,
  • Detoxikation,
  • Reinigung des Organismus,
  • Verdauungsbeschwerden.

Altbekannte Wurzel mit vielfältiger Wirkung ohne Nebenwirkungen

Bardane, Butzenklette, Dollkraut, Grindwurz, Haarwuchswurzel, Igelkette, Kleberwurzel, Klettendistel und Wolfskraut – unter all diesen Namen ist die Klettenwurzel (Bardanae radix) ebenfalls bekannt. Heimisch ist sie in Europa, Nordamerika und Nordasien, obgleich sie bereits seit dem Altertum verschiedene Anwendungen findet. Beispielsweise in gerösteter Form in der Zubereitung von Kaffee. Besonders geschätzt ist sie als natürliche Hilfe zur Reinigung des Organismus.

Aufgrund wirkungsvoller Inhaltsstoffe ist sie für einen gesunden Organismus von hoher Bedeutung und kann in verschiedenen Facetten angewendet werden. Als Öl, Salbe, Tee, Tinktur oder als Pulver wirkt sie u.a. bei:

  • trockenen und brüchigen Haare sowie Haarausfall,
  • der Wundheilung,
  • Schuppenflechte,
    Milchschorf,
  • Ekzemen und Abzessen,
  • Rheuma und Gicht,
  • Insektenstichen,
  • der Entgiftung und fördert die Unterstützung von Leber und Galle,
  • Hautunreinheiten wie beispielsweise Akne,
  • Magenbeschwerden.

Aufgrund dessen, dass die Klettenwurzel ein Produkt der Natur ist, kann der Körper die Inhaltsstoffe besonders schonend aufnehmen und verarbeiten. Nebenwirkungen gibt es hierbei keine und somit stellt die Pflanze eine gute Alternative zur herkömmlichen Medizin dar.

Klettenwurzel zur Entfernung von Toxinen und zur Reinigung des Organismus

Die Wirkung der Klettenwurzel lässt sich sowohl in äußerer Behandlung als auch in innerer Anwendung entfalten. In der Volksmedizin verschiedener Länger wird es als blutsäuberndes, harnabführendes, gallenabführendes und schweißtreibendes Mittel verwendet. All dies ist der Säuberung des Organismus zweckdienlich. Somit gehört die Pflanze zu den wichtigsten Heilkräutern der Natur und wird durch das Herbal Medicinal Product Commitee (HMPC) als traditionelles Arzneimittel eingestuft!

Besonders in China und der westeuropäischen Volksmedizin wird die Wirkung der Klettenwurzel gern zur Säuberung des Organismus angewendet. (1) Besonders schonend unterstützen die Extrakte der Wurzel die Leber und die Galle, wodurch die Entgiftung des Körpers begünstigt wird und diese Organe entlastet werden.
Forscher aus Brasilien haben sich mit dieser Schutzfunktion der Klettenwurzel auf den Verdauungstrakt befasst. Die orale Verabreichung bei Tieren führte zu einer deutlichen Reduzierung von durch Ethanol verursachten Schäden. Ebenfalls wurden die Symptome von Magengeschwüren reduziert, die von Essigsäure verursacht werden. Und dies bereits nach ca. 7 Tagen! (5)

Pflanze mit probiotischem Potenzial bei Verdauungsstörungen

Reinigung des Organismus mit Burdock oder besser bekannt unter KlettenwurzelChinesische Forscher befassten sich im Jahr 2018 mit der probiotischen Wirkung des in der Klettenwurzel enthaltenen Inulin . (7) Dabei fanden sie heraus, dass das Inulin sowohl in vitro als auch in vivo zur einer Stimulation des Wachstums von Laktobazillen und Bifidobakterien beiträgt, die für die Funktionen des Darms unerlässlich sind. Im Ergebnis der Studie lässt sich ableiten, dass die probiotischen Eigenschaften der Pflanze durchaus wichtig sind für eine gute Gesundheit. Nicht nur für den Darm, sondern ebenfalls auf den Magen durch den Schutz vor Reizungen.

Begünstigt ist damit das Wachstum „freundlicher“ Bakterien und folglich die Wiederherstellung einer ausgeglichenen Darmmikroflora. In der Schlussfolgerung übt dies einen positiven Effekt auf das Immunsystem aus. Es ist daher nur plausibel, dass die Klettenwurzel traditionell gegen Verdauungsstörungen zum Einsatz kommt. Vor allem auch, weil sie ferner gegen Bakterien und Pilze aktiv ist.

Besonders enthaltene Bitterstoffe der Wurzel fördern eine erhöhte Speichelabsonderung und Gallenbildung. Auch dies hat nur positive Eigenschaften auf den Verdauungsapparat.

Antioxidative Wirkung gegen freie Radikale

Auch Wissenschaftler der medizinischen Hochschule Kaoshiung in Taiwan bestätigten die antioxidative Schutzwirkung der Klettenwurzel auf die Leber. (4) Kurzum: Die Ergebnisse der Studie legen nahe, dass Klettenwurzel die Leber vor toxischen Substanzen schützt. Diese Wirkung entfaltet sich ebenfalls gegen oxidativen Stress in den Leberzellen, wie eine weitere taiwanesische Studie erklärt. (6)

Aufgrund enthaltener Polyphenolverbindungen, die als starke Antioxidantien fungieren, sind die Zellen des Organismus gegen zerstörende, freie Radikale geschützt.

Inhaltsstoffe

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Der Name Arctium kommt aus dem Griechischen „arktos“ und bedeutet Bär, was eine Anspielung auf die Rauheit der Kletten ist. Die stacheligen Kletten der Klette bleiben an allem hängen, was sie finden können, um ihre Samen zu verbreiten. Diese Kletten standen Pate bei der Erfindung des Klettverschlusses.

Die Klette ist seit vielen Jahrhunderten bekannt und wird zur Behandlung einer Vielzahl medizinischer Probleme eingesetzt.
Im 1. Jahrhundert erwähnte der griechische Arzt Dioskurides die Klette in seinem Werk „Materia medica“ und empfahl sie bei Schwindsucht und Husten.
Im Mittelalter verwendeten englische Kräuterkundige die Klettenwurzel zur Behandlung von Furunkeln, Skorbut und Rheuma.
Indigene Stämme, darunter die Irokesen, Cherokee und Delaware, verwendeten die Klettenwurzel zur Behandlung von Rheuma und als Blutreinigungsmittel. In den letzten Jahren haben zahlreiche klinische Studien die einzigartigen Eigenschaften dieser Pflanze bewiesen.

Es wurde berichtet, dass die Klettenwurzel etwa 45 % des Polysaccharids Inulin enthält.
Seit einigen Jahren wächst das Bewusstsein für die grundlegende Rolle, die das komplexe bakterielle Ökosystem für unsere Gesundheit spielt. Inulin ist ein Ballaststoff, der dem Metabolismus im Dünndarm entgeht. Seine selektive Fermentation durch die menschliche Dickdarm-Mikroflora führt zu einer Verschiebung in der Zusammensetzung des einheimischen bakteriellen Ökosystems zugunsten der gesundheitsfördernden Bifidobakterien. (1) Zusätzlich zu den Auswirkungen der Ballaststoffe auf eine verbesserte Regelmäßigkeit des Stuhlgangs gibt es weitere physiologische Vorteile, darunter eine verbesserte Mineralstoffaufnahme, eine Stärkung der natürlichen Abwehrkräfte und des Schutzes des Dickdarms sowie eine verbesserte Darmgesundheit.

Inulin wirkt sich positiv auf den Stoffwechsel aus, trägt zur Verbesserung des Lipidstoffwechsels (Cholesterin, Triglyceride usw.) bei und senkt so das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Graduierteninstitut für pharmazeutische Wissenschaften, Kaohsiung Medical College, Taiwan.

Die Auswirkungen von Arctium lappa L. (Wurzel) auf die entzündungshemmende und radikalfangende Aktivität wurden untersucht. Die subkutane Verabreichung des Rohextrakts von A. lappa verringerte signifikant das Carrageenan-induzierte Pfotenödem bei Ratten. Bei gleichzeitiger Behandlung mit CCl4 zeigte er eine ausgeprägte Aktivität gegen CCl4-induzierte akute Leberschäden. Die Radikalfängeraktivität des Rohextrakts wurde auch mit Hilfe eines Elektronenspinresonanzspektrometers (ESR) untersucht. Der IC50-Wert des A. lappa-Extrakts für die Fängeraktivität von Superoxid- und Hydroxylradikalen betrug 2,06 mg/ml bzw. 11,8 mg/ml. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass Arctium lappa eine Fängeraktivität für freie Radikale besitzt. Die hemmende Wirkung auf das Carrageen-induzierte Pfotenödem und die CCl4-induzierte Hepatotoxizität könnte auf die Fängerwirkung von A. lappa zurückzuführen sein. (2)

Abteilung für Pharmakologie, Sektor für biologische Wissenschaften, Universidade Federal do Paraná, Curitiba, PR, Brasilien.

Arctium lappa L. wird in der Volksmedizin als harntreibendes, entschlackendes und verdauungsförderndes Mittel sowie bei dermatologischen Erkrankungen verwendet. Ziel dieser Studie war es, die Wirkung und die möglichen Mechanismen der gastroprotektiven Effekte eines Chloroformextrakts (CE) aus den Wurzeln von A. lappa und seiner Fraktionen zu untersuchen. Die orale Vorbehandlung mit CE (10, 30 und 100 mg kg(-1)) reduzierte signifikant die durch Ethanol induzierten Magenläsionen um 61%, 70% bzw. 76%. Die orale Verabreichung von CE (100 mg kg(-1) pro Tag für 7 Tage) reduzierte die durch Essigsäure induzierte chronische Magenulzeration um 52%. Intraduodenal verabreichtes CE (100, 300 und 600 mg kg(-1)) reduzierte die Gesamtsäure der Magensekretion um 22%, 22% bzw. 33%, während die i.p. Verabreichung (10, 30 und 100 mg kg(-1)) die Gesamtsäure um 50%, 60% bzw. 67% hemmte. In vitro hemmt CE die Aktivität der H+, K+ -ATPase mit einer EC50 von 53 microgmL(-1), während die Fraktion A (30 und 100 microgmL(-1)) diese um 48% bzw. 89% reduziert. CE hatte keinen Einfluss auf die gastrointestinale Motilität. CE (250 microgmL(-1)) und Fraktion B (100 und 250 microgmL(-1)) hatten die Fähigkeit, freie Radikale zu fangen, indem sie die Aktivität von 2,2-Diphenyl-1-picrylhydrazyl (DPPH)-Radikalen um 50%, 20% bzw. 55% hemmten. Insgesamt zeigen die Ergebnisse, dass die CE die Tiere vor Magenläsionen schützt, indem sie die Magensäuresekretion über die Hemmung der gastrischen H+, K+ -ATPase reduziert. (3)

Arctium lappa Linne (Klette) ist ein mehrjähriges Kraut, das im Allgemeinen als Gemüse angebaut wird. Zur Bewertung seiner hepatoprotektiven Wirkungen wurde eine Gruppe von Ratten (n = 10) 28 Tage lang mit einer flüssigen Ethanol-Diät (4 g absolutes Ethanol/ 80 ml flüssige Grundnahrung) gefüttert, und eine andere Gruppe (n = 10) erhielt am 21. Tag (1 Tag vor Beginn der A. lappa-Behandlung) eine einmalige intraperitoneale Injektion von 0,5 ml/kg Tetrachlorkohlenstoff (CCl4), um die Leberschäden zu verstärken. Die Ratten der Kontrollgruppe erhielten eine flüssige Grundnahrung, die kein absolutes Ethanol enthielt. Nach dreimal täglicher oraler Verabreichung von 300 mg/kg A. lappa sowohl in der 1-Tages- als auch in der 7-Tages-Behandlungsgruppe wurden einige biochemische und histopathologische Parameter signifikant verändert, sowohl in der Ethanolgruppe als auch in den Gruppen, die Ethanol mit CCl4 erhielten.

A. lappa verbesserte signifikant verschiedene pathologische und biochemische Parameter, die durch Ethanol plus CCl4-induzierte Leberschäden verschlimmert wurden, wie z.B. die durch Ethanol plus CCl4 induzierte Abnahme des Gesamt-Cytochrom-P-450-Gehalts und der NADPH-Cytochrom-C-Reduktase-Aktivität, die Erhöhung des Serumtriglyceridspiegels und der Lipidperoxidation (der schädliche peroxidative und toxische Malondialdehyd-Metabolit kann in großen Mengen produziert werden) und die Erhöhung der Serumtransaminasenwerte. Es könnte sogar den Glutathiongehalt wiederherstellen und die histopathologischen Läsionen beeinflussen. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die durch Ethanol induzierte und durch CCl4 verstärkte Hepatotoxizität durch eine 1- und 7-tägige Behandlung mit A. lappa gemildert werden kann. Der hepatoprotektive Mechanismus von A. lappa könnte zumindest teilweise auf seine antioxidative Aktivität zurückzuführen sein, die den oxidativen Stress der Hepatozyten vermindert, oder auf andere unbekannte Schutzmechanismen. (4)

Um das präbiotische Potenzial von Kletteninulin (B-INU) zu untersuchen, wurden die In-vitro- und In-vivo-Wirkungen von B-INU auf das Bakterienwachstum untersucht. B-INU stimulierte signifikant das Wachstum von Bifidobakterien in Man-Rogosa-Sharp (MRS) Medium, anaerob. Im Vergleich zu Zichorieninulin (C-INU), langkettigem Inulin (L-INU) und Fructooligosacchariden (FOS) förderte 1% (w/v) B-INU die spezifische Wachstumsrate der nützlichen Bakterien. Die Verringerung des pH-Wertes des Mediums mit B-INU war fast die gleiche wie die mit C-INU und FOS. In vivo erhöhte B-INU signifikant die Anzahl der Laktobazillen und Bifidobakterien (P<0,05) im Zäkuminhalt. Bei Mäusen, die 14 Tage lang mit B-INU, C-INU und FOS gefüttert wurden, war die Anzahl der nützlichen Bakterien im Zäkum größer als bei Mäusen, die 14 Tage lang mit L-INU gefüttert wurden. Darüber hinaus verursachten alle Fruktane keine Nebenwirkungen wie Aufstoßen und Blähungen.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass aus essbarer Klette extrahiertes Inulin präbiotische Eigenschaften aufweist, die die Gesundheit fördern könnten. (5)

Arctium lappa, gemeinhin als Klette bekannt, wird in der chinesischen Gesellschaft als gesundes und nahrhaftes Lebensmittel gefördert/empfohlen. Die Klette wird in Europa, Nordamerika und Asien schon seit Hunderten von Jahren therapeutisch eingesetzt. Die Wurzeln, Samen und Blätter der Klette wurden im Hinblick auf ihre beliebte Verwendung in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) untersucht. In dieser Übersicht werden die berichteten therapeutischen Wirkungen der in den verschiedenen botanischen Teilen der Klette enthaltenen Wirkstoffe zusammengefasst. Die Wirkstoffe in der Wurzel entgiften“ im Sinne der Traditionellen Chinesischen Medizin das Blut und fördern die Durchblutung der Hautoberfläche, verbessern die Hautqualität/-textur und heilen Hautkrankheiten wie Ekzeme. In der Wurzel wurden auch Antioxidantien und antidiabetische Verbindungen gefunden. In den Samen sind einige Wirkstoffe enthalten, die entzündungshemmend wirken und das Wachstum von Tumoren stark hemmen. Im Blattextrakt können die isolierten Wirkstoffe das Wachstum von Mikroorganismen in der Mundhöhle hemmen. Es gibt Berichte über die medizinische Verwendung der Klette bei der Behandlung chronischer Krankheiten wie Krebs, Diabetes und AIDS. (6)

Arctigenin (AR) und sein Glykosid, Arctiin, sind zwei wichtige Wirkstoffe von Arctium lappa L (A lappa), einem beliebten Heilkraut und Gesundheitszusatz, der in Asien häufig verwendet wird. In den letzten Jahrzehnten haben die bioaktiven Bestandteile von A lappa aufgrund ihrer vielversprechenden therapeutischen Wirkungen die Aufmerksamkeit der Forscher auf sich gezogen. In diesem Artikel geben wir einen Überblick über die Pharmakologie von AR und Arctiin, wobei wir uns auf ihre entzündungshemmenden Wirkungen, pharmakokinetischen Eigenschaften und klinischen Wirkungen konzentrieren. Im Vergleich zu Acrtiin wurde AR in den meisten Studien als der wirksamste bioaktive Bestandteil von A lappa beschrieben. AR zeigt starke entzündungshemmende Aktivitäten, indem es die induzierbare Stickoxid-Synthase (iNOS) über die Modulation verschiedener Zytokine hemmt. Aufgrund seiner starken entzündungshemmenden Wirkung könnte AR als potenzieller therapeutischer Wirkstoff sowohl gegen akute Entzündungen als auch gegen verschiedene chronische Krankheiten dienen. Pharmakokinetische Studien haben jedoch gezeigt, dass AR in Leber, Darm und Plasma weitgehend glucuronidiert und hydrolysiert wird, was seine In-vivo- und klinische Wirksamkeit nach oraler Verabreichung beeinträchtigen könnte. Auf der Grundlage der überprüften pharmakologischen und pharmakokinetischen Eigenschaften von AR werden weitere pharmakokinetische und pharmakodynamische Studien von AR über alternative Verabreichungswege vorgeschlagen, um seine Fähigkeit zu fördern, als therapeutisches Mittel sowie als idealer bioaktiver Marker für A lappa zu dienen. (7)

In dieser Studie sollte die Wirkung von Klettenwurzeltee auf Entzündungsmarker und Indikatoren für oxidativen Stress bei Patienten mit Kniearthrose (OA) untersucht werden.

Sechsunddreißig Patienten (10 Männer und 26 Frauen) im Alter von 50-70 Jahren mit Kniearthrose, die in die Abteilung für Physikalische Medizin und Rehabilitation des Krankenhauses der Universität für medizinische Wissenschaften Tabriz überwiesen wurden, wurden für die Studie ausgewählt und nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen aufgeteilt. Es wurden anthropometrische Maße wie Größe, Gewicht und Body-Mass-Index (BMI) gemessen. Alle Probanden erhielten während des 42-tägigen Studienzeitraums die gleiche medikamentöse Behandlung, darunter zweimal täglich 500 mg Paracetamol und einmal täglich 500 mg Glucosamin. Die Interventionsgruppe erhielt täglich drei Tassen Klettenwurzeltee (jede Tasse enthält 2 g/150 ml abgekochtes Wasser) eine halbe Stunde nach der Mahlzeit. Die Kontrollgruppe erhielt täglich drei Tassen mit 150 ml abgekochtem Wasser. Vor und nach der Intervention wurden Entzündungsmarker wie hochsensibles C-reaktives Protein (hs-CRP) und Interleukin-6 (IL-6) sowie Indikatoren für oxidativen Stress wie die Gesamtkapazität der Antioxidantien (TAC), Glutathionperoxidase (GPX), Superoxiddismutase (SOD) und reaktive Substanzen der Thiobarbitursäure bestimmt.

Die Ergebnisse zeigten, dass Klettenwurzeltee die Serumwerte von IL-6 (P = 0,002), hs-CRP (P = 0,003) und Malondialdehyd (P < 0,001) signifikant senkte, während die Serumwerte von TAC (P < 0,001) und die Aktivitäten von SOD (P = 0,009) signifikant erhöht wurden. Die GPX-Aktivitäten nahmen zu, jedoch nicht signifikant.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Tee aus der Wurzel von Arctium lappa L. den Entzündungsstatus und den oxidativen Stress bei Patienten mit Kniearthrose verbessert. (8)

Identifizierung potenzieller Gene, die am Fettstoffwechsel von Ratten nach Behandlung mit einem wässrigen Extrakt aus Arctium lappa L (Klette) beteiligt sein könnten.

Die Ratten wurden nach dem Zufallsprinzip in sechs Gruppen eingeteilt: (i) Kontrolle (Standarddiät); (ii) Modellgruppe (nur fettreiche Diät); (iii) fettreiche Diät und niedrig dosierter wässriger Klettenwurzelextrakt (2 g/kg); (iv) fettreiche Diät und mäßig dosierter wässriger Klettenwurzelextrakt (4 g/kg); (v) fettreiche Diät und hoch dosierter wässriger Klettenwurzelextrakt (8 g/kg); und (vi) eine positive Kontrollgruppe, die einer fettreichen Diät und Simvastatin (10 mg/kg) ausgesetzt war. Es wurde eine Kyoto Encyclopedia of Genes and Genomes (KEGG)-Analyse durchgeführt, um die potenziellen Kandidatengene zu finden, die an der Modulation der Blutfette durch die Behandlung mit wässrigem Klettenwurzelextrakt beteiligt sind.

Klettenwurzelextrakt senkte das Körpergewicht und den Cholesterinspiegel bei Ratten. Die KEGG-Analyse ergab 113 Gene, die an Stoffwechselwegen beteiligt waren. Davon wurden 27 potenzielle Gene identifiziert, die mit dem Blutfettstoffwechsel in Verbindung stehen.

Schlussfolgerungen: Der wässrige Extrakt der Klettenwurzel senkte bei Ratten das Körpergewicht und den Cholesterinspiegel, möglicherweise durch die Modulation der unterschiedlichen Expression von Genen. (9)

In jüngster Zeit wird die weltweite Referenzzufuhr an Nahrungsmitteln als wichtige Leitlinie für die öffentliche Gesundheit angesehen. Einige Regierungen und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stellen Leitlinien für die Aufnahme über die Nahrung auf. Auch wenn eine Zutat bereits seit langem als kulinarisches Material verwendet wird, legen Veränderungen in der Umwelt im Laufe der Zeit nahe, dass die jeweils zulässige Höchstaufnahme von Lebensmitteln/kulinarischem Material regelmäßig bewertet werden sollte. Arctium lappa L. wird in Korea und Japan seit vielen Jahrhunderten als kulinarisches Material verwendet, und einige neuere Studien haben über entsprechende therapeutische Wirkungen berichtet. Es gibt jedoch keine Berichte über die Sicherheit bei wiederholter oraler Verabreichung. In dieser Studie haben wir die Sicherheit einer 8-wöchigen wiederholten oralen Einnahme von A. lappa untersucht.

Um die Sicherheit von A. lappa zu bewerten, wurden 32 Mäuse in vier Behandlungsgruppen aufgeteilt und 8 Wochen lang mit ad libitum Zugang zur entsprechenden Nahrung und Wasser behandelt: (1) Kontrolle; (2) 60%ige Fettdiät; (3) 60%ige Fettdiät und 50 mg/kg/Tag A. lappa-Behandlung; und (4) 60%ige Fettdiät und 250 mg/kg/Tag A lappa-Behandlung.

Die Ergebnisse des Experiments: Die Behandlung mit Arctium lappa verringert die Gewichtszunahme nach einer fettreichen Diät, beeinflusst nicht die Anzahl der weißen Blutkörperchen und die Differenzialdiagnose, senkt aber den Blutzuckerspiegel.

Wir kamen zu dem Schluss, dass eine Behandlung mit <250 mg/kg A. lappa, die innerhalb des Sicherheitsbereichs lag, zu einer Abnahme des Körpergewichts und einer Senkung des Blutzuckerspiegels führte. (10)

1. Alexiou, H.; Franck, A. Prebiotic inulin-type fructans: nutritional benefits beyond dietary fibre source. Nutrition Bulletin, Band 33, Nummer 3, September 2008, S. 227-233(7)

2. Lin CC, Lu JM, Yang JJ, Chuang SC, Ujiie T. Anti-inflammatory and radical scavenge effects of Arctium lappa. Am J Chin Med. 1996;24(2):127-37.

3. Dos Santos AC, Baggio CH, Freitas CS, Lepieszynski J, Mayer B, Twardowschy A, Missau FC, Dos Santos EP, Pizzolatti MG, Marques MC. Gastroprotektive Aktivität des Chloroformextrakts der Wurzeln von Arctium lappa L.J Pharm Pharmacol. 2008 Jun;60(6):795-801

4. Durch chronischen Ethanolkonsum induzierte und durch Tetrachlorkohlenstoff potenzierte Leberverletzungen. Song-Chow Lina, Chia-Hsien Linc, Chun-Ching Line, Yun-Ho Linb, Chin-Fa Chend, I-Cheng Chena, Li-Ya Wanga Journal of Biomedical Science 2002;9:401-409 (DOI: 10.1159/000064549)

5. Li D, Kim JM, Jin Z, Zhou J. Prebiotic effectiveness of inulin extracted from edible burdock. Anaerobe. 2008 Feb; 14(1):29-34. Epub 2007 Nov 26.

6. Yuk-Shing Chan, Long-Ni Cheng, Jian-Hong Wu, Enoch Chan. Eine Übersicht über die pharmakologischen Wirkungen von Arctium lappa (Klette). Entzündungspharmakologie 19(5):245-54 – Oktober 2010.

7. Qiong Gao, Mengbi Yang, and Zhong Zuo, Overview of the anti-inflammatory effects, pharmacokinetic properties and clinical efficacies of arctigenin and arctiin from Arctium lappa L., Acta Pharmacol Sin. 2018 May; 39(5): 787-801.

8. Leila Maghsoumi-Norouzabad, Beitollah Alipoor, Reza Abed, Bina Eftekhar Sadat, Mehran Mesgari-Abbasi, Mohammad Asghari Jafarabadi. Auswirkungen von Arctium lappa L. (Klettenwurzel) Tee auf den Entzündungsstatus und oxidativen Stress bei Patienten mit Kniearthrose. International Journal of Rheumatic Diseases. Erstveröffentlichung: 28. Oktober 2014

9. Bo Hou, Wencheng Wang, Hui Gao, Shanglang Cai, and Chunbo Wang. Effects of aqueous extract of Arctium lappa L. roots on serum lipid metabolism. J Int Med Res. 2018 Jan; 46(1): 158-167.

10. Bok SH, Cho SS, Bae CS, Park DH, Park KM. Safety of 8-weeks oral administration of Arctium lappa L. Lab Anim Res. 2017 Sep;33(3):251-255. doi: 10.5625/lar.2017.33.3.251. Epub 2017 Sep 27. Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

5 Bewertungen für Burdock (100 Kapseln): Natürliche Hilfe zur Reinigung des Organismus

  1. Marina E.

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Studiennachweise
  1. Alexiou, H.; Franck, A. Prebiotic inulin-type fructans: nutritional benefits beyond dietary fibre source. Nutrition Bulletin, Volume 33, Number 3, September 2008, pp. 227-233(7)
  2. Lin CC, Lu JM, Yang JJ, Chuang SC, Ujiie T. Anti-inflammatory and radical scavenge effects of Arctium lappa. Am J Chin Med. 1996;24(2):127-37.
  3. Dos Santos AC, Baggio CH, Freitas CS, Lepieszynski J, Mayer B, Twardowschy A, Missau FC, Dos Santos EP, Pizzolatti MG, Marques MC. Gastroprotective activity of the chloroform extract of the roots from Arctium lappa L.J Pharm Pharmacol. 2008 Jun;60(6):795-801
  4. Liver Injuries Induced by Chronic Ethanol Consumption and Potentiated by Carbon Tetrachloride. Song-Chow Lina, Chia-Hsien Linc, Chun-Ching Line, Yun-Ho Linb, Chin-Fa Chend, I-Cheng Chena, Li-Ya Wanga Journal of Biomedical Science 2002;9:401-409 (DOI: 10.1159/000064549)
  5. Li D, Kim JM, Jin Z, Zhou J. Prebiotic effectiveness of inulin extracted from edible burdock. Anaerobe. 2008 Feb; 14(1):29-34. Epub 2007 Nov 26.
  6. Yuk-Shing Chan, Long-Ni Cheng, Jian-Hong Wu, Enoch Chan. A review of the pharmacological effects of Arctium lappa (burdock). Inflammopharmacology 19(5):245-54 · October 2010.
  7. Qiong Gao, Mengbi Yang, and Zhong Zuo, Overview of the anti-inflammatory effects, pharmacokinetic properties and clinical efficacies of arctigenin and arctiin from Arctium lappa L., Acta Pharmacol Sin. 2018 May; 39(5): 787–801.
  8. Leila Maghsoumi‐Norouzabad, Beitollah Alipoor, Reza Abed, Bina Eftekhar Sadat, Mehran Mesgari‐Abbasi, Mohammad Asghari Jafarabadi. Effects of Arctium lappa L. (Burdock) root tea on inflammatory status and oxidative stress in patients with knee osteoarthritis. International Journal of Rheumatic Diseases. First published: 28 October 2014
  9. Bo Hou, Wencheng Wang, Hui Gao, Shanglang Cai, and Chunbo Wang. Effects of aqueous extract of Arctium lappa L. roots on serum lipid metabolism. J Int Med Res. 2018 Jan; 46(1): 158–167.
  10. Bok SH, Cho SS, Bae CS, Park DH, Park KM. Safety of 8-weeks oral administration of Arctium lappa L. Lab Anim Res. 2017 Sep;33(3):251-255. doi: 10.5625/lar.2017.33.3.251. Epub 2017 Sep 27.
  11. Chevallier. A. The Encyclopedia of Medicinal Plants Dorling Kindersley. London 1996 ISBN 9-780751-303148
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